Marchfeld Donauauen seit 1920

Regionalliga KM1

2.10.2026:  Fav AC vs FC Marchfeld Donauauen
Nach der 0:1-Heimniederlage in der Vorwoche schickte Marchfeld-Trainer Christoph Knirsch eine an zwei Positionen veränderte Elf aufs Spielfeld: Belmin Jenciragic / Simon Furtlehner, Christoph Bertl, Dobrica Tegeltija / Florian Freissegger, Eldis Bajrami, David Oroshi, Simon Radostits (76. Zoran Mihailovic), Amar Helic, Meduru Odagaki (70. Jakub Svec)  / Csaba Mester (61. Mateo Zetic) [auf der Bank: Jacob Gallei / Marc Helleparth, Antonio Paric]

Marchfeld begann mit druckvollem Offensivpressing, eine flotte Kombination über Oroshi, Radostits und Mester endete in den Armen von FavAC-Keeper Mario Zocher (10.). Davor und danach zeigte sich „Assi“ Gören zweimal als nicht sattelfest bei der Abseitsanzeige und holte Odagaki zu Unrecht aus möglichen Läufen aufs FavAC-Tor (7., 12.), Mesters Schuss nach Zusammenspiel mit Radostits wurde von der Abwehr geblockt (15.),  Bajramis Freistoßflanke nahm Freissegger per Kopf, doch Zocher packte einen Top-Reflex aus (19.).
Es folgten zwei Marchfelder Top-Chancen: Radostits verzog aus 18 Metern (23.) und Oroshis Kopfball nach Bajrami-Wechselpass verfehlte denkbar knapp (24.).
Dann brachte Oroshi einen Stanglpass, den Odagaki verlängerte, Radostits‘ Schuss wurde allerdings geblockt (25,), das fällige 0:1 ließ dann Mester nach Radostits-Idealpass aus (32.), was fast bestraft worden wäre, aber Luis Bezjak vergab alleine vor Jenciragic (33.).
Minute 39 sah den ersten „Aufreger“, als Referee Heiner auf Strafstoß für Marchfeld entschied. Ein FavAC-Verteidiger hatte beim Ausputzversuch einen Mitspieler an der Hand getroffen – kein „Muss“-Elfer. Odagaki trat an, doch Zocher hechtete den Ball aus der rechten Ecke (40.).
Ein blitzschneller Konter der Heimelf ließ Füruter plötzlich allein vor Jenciragic‘ Tor auftauchen, doch der parierte stark (44.). Trotz Chancenplus Marchfelds stand es also 0:0 zur Pause.
Danach machten es die Gäste zunächst besser: Corner von Bajrami, Kopfball von Helic – und der Ball senkte sich im Bogen zum 0:1 ins lange Eck (54.). Bei Freissegers Kopfball nach Odagaki.Flanke fehlte nicht viel, aber doch (57.), ehe der nächste Aufreger kam: bei Odagakis Flanke ging der Ball im Strafraum an die Hand eines FavAC-Verteidigers – wohl der klarere Elfer als der in Hälfte eins! (66.). Dass eine 1:0-Führung kein beruhigender Vorsprung ist, zeigte der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Stifter (68.).
Im Finish warf Marchfeld alles nach vorne, wollte den Sieg und fand auch die Chancen dafür vor: Zocher vor Freissegger (77.), Fußabwehr des Keepers bei Zetic‘ Topchance nach Vorarbeit von Svec (82.) und Getümmel im FavAC-Fünfer, wo Zetic den letzten Abschlussversuch des Spieles hatte (92.).
Der FavAC fand im Konter bei einer Doppelchance für Barataud und Softic in Jenciragic seinen Meister (75.).
Fazit: Da war für Marchfeld mehr möglich! Und aus FavAC-Sicht: Man of the Match ganz klar Keeper Mario Zocher!